Mehr Sicherheit für Kreditkartenzahlungen im E-Commerce mit dem 3-D Secure 2-Protokoll

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Wie funktioniert 3-D Secure bisher?

Das seit dem Jahr 2002 bestehende, weltweit standardisierte 3-D Secure-Protokoll (3DS) bietet Händlern und Verbrauchern zusätzliche Sicherheit bei Kreditkartentransaktionen. Mit dem Verfahren verifizieren sich Onlinekäufer gegenüber ihrer kartenausgebenden Bank (Issuer) als rechtmäßiger Karteninhaber.

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bezahlvorgang per Kreditkarte im Internet verlangt 3-D Secure einen zusätzlichen Sicherheits-Code. Auf diese Weise wird die missbräuchliche Verwendung von Kreditkarten deutlich erschwert.

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Wie unterscheidet sich 3-D Secure 2 vom bisherigen Verfahren?

Im Wesentlichen stellt 3-D Secure 2 eine Weiterentwicklung des bisherigen 3-D Secure-Protokolls dar. Mit jeder Bestellung per Kreditkarte werden fortan bis zu 100 Datenpunkte an den Issuer übermittelt; basierend auf diesen Datenpunkten führt der Issuer eine Echtzeit-Risikobewertung durch. Wird eine Transaktion hierbei als risikoarm eingestuft, kann sie direkt und ohne weitere Interaktion des Käufers autorisiert werden.

Besteht jedoch Betrugsverdacht, wird der Käufer durch eine zusätzliche Sicherheitsabfrage (z. B. mittels Push-TAN) zur erneuten Bestätigung seiner Identität aufgefordert. Die Risikobewertung läuft für den Käufer nicht wahrnehmbar im Hintergrund ab. Die Erfassung und Weiterleitung der nötigen Daten erfolgt sowohl über das Shop-Backend des Händlers als auch durch den Payment Service Provider (PSP), über den 3-D Secure 2 an den jeweiligen Shop angebunden ist.

Wann und weshalb wird 3-D Secure 2 eingeführt?

Erklärtes Ziel der Einführung von 3-D Secure 2 ist einerseits, den Anforderungen an die Strong Customer Authentication (SCA) gerecht zu werden und sie ab dem 31. Dezember 2020 für elektronische Zahlungsverfahren als Standard zu etablieren.

Andererseits soll durch die Einführung auch die Kaufabbruchquote sinken: Durch die individuelle, datenbasierte Risikobewertung können Transaktionen in ca. 95 Prozent aller Fälle direkt und ohne weitere Käuferinteraktion freigegeben werden - ein Großteil der Käufe findet somit künftig ohne Eingabe eines 3-D Secure Codes statt.

Bei Fragen steht Ihnen Merchant Services gerne zur Seite.

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